Frühsommer in Griechenland: Version 2

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Frühsommer in Griechenland: Version 2

Beitragvon Ruedi » 11. Dez 2009, 22:55

Das Reise fieber steigt. Habe nun vor, die Griechenlandtour auf
6 Wochen auszudehnen. Start ca. 14./15. Mai bis 26./27. Juni.
Mit der Fähre Venedig Patras, dann kreuz und quer durch die Peloponnes. Anschliessend in den Nordwesten (Epirus) und von Igoumenitsa nach Venedig. Option: ev. von Patras nach Piräus (ca. 3 Std.) und von dort mit der Fähre nach Kreta. Bei Piräus wäre auch das Dampakis Racing Team. Dort würde ich mir natürlich den Gilera GP 800 Turbo anschauen. Videoclip bei You Tube!!!
Allerdings hat die Peloponnes und der Epirus landschaftlich mehr zu bieten. Vor allem hat es viel weniger "Touristenhochburgen". An Traumstrassen mit schönen Kurven mangelt es dort nirgens. Ob an der Küste oder in den Bergen. 80% der Fläche Griechenlands sind Berge! Da werden die Reifen auch aussen abgefahren! :) Es hat auch so abgelegene Gegenden, wo die Zeit noch stehen geblieben ist. Ich wollte mal in einem Bergdorf im Epirus auf der Post Geld wechseln. Für 600 Franken Drachmen glaube ich. Der Pöstler war richtig erschrocken, denn so viel Geld musste er erst bestellen! Hat aber wunderbar geklappt. 2 Tage später war das Geld da. Der Postangestellte war mächtig stolz, das seine kleine Poststelle so viel Geld wechsen konnte. Heute, trotz den Euros, Teuros oder Euronen, ist es an vielen Orten immer noch so. Es hat noch viele Gegenden wo die Leute ausser ein bisschen Landwirtschaft nichts haben. Einen gewissen Wohlstand hat es vorwiegend in Städten, Touristen/Badeorten, grossen Landwirtschaftszonen oder wo Industrie angesiedelt ist. Das ursprüngliche Griechenland ist aber abseits davon, landschaftlich und in Bezug auf Flora und Fauna. Im Norden hat es sogar Bären und
Wölfe, und auf der südlichen Peloponnes gibt es tatsächlich Vogelspinnen. Von den Bären und Wölfen im Norden, habe ich allerdings nie mehr, als nur die Fuss-Spuren gesehen. Die Vogelspinnen kann man nachts mit der Taschenlampe schon mal finden, wenn sie auf der Jagt sind. Hauptblütezeit ist je nach Gegend und Höhe von März bis Juni.
Genug Speicherkarten für den Fotoapparat sind angesagt.
Gepäck: so wenig wie möglich.
Übernachten in Pensionen, Hotel oder Privat.
Essen in Tavernen, Kafenion oder in der "Pampa" halt mal aus dem Tagesrucksack. (z.B. auf einer Wanderung)
Ja ja, nach Weihnachten werden die Tage wieder länger und die Zeit bis mitte Mai immer kürzer!! 4547526
Ruedi
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Beitragvon Muffti48 » 7. Jan 2010, 16:35

Ruedi hat geschrieben:Das Reise fieber steigt. Habe nun vor, die Griechenlandtour auf
6 Wochen auszudehnen. Start ca. 14./15. Mai bis 26./27. Juni.
Mit der Fähre Venedig Patras, dann kreuz und quer durch die Peloponnes. Anschliessend in den Nordwesten (Epirus) und von Igoumenitsa nach Venedig. Option: ev. von Patras nach Piräus (ca. 3 Std.) und von dort mit der Fähre nach Kreta. Bei Piräus wäre auch das Dampakis Racing Team. Dort würde ich mir natürlich den Gilera GP 800 Turbo anschauen. Videoclip bei You Tube!!!
Allerdings hat die Peloponnes und der Epirus landschaftlich mehr zu bieten. Vor allem hat es viel weniger "Touristenhochburgen". An Traumstrassen mit schönen Kurven mangelt es dort nirgens. Ob an der Küste oder in den Bergen. 80% der Fläche Griechenlands sind Berge! Da werden die Reifen auch aussen abgefahren! :) Es hat auch so abgelegene Gegenden, wo die Zeit noch stehen geblieben ist. Ich wollte mal in einem Bergdorf im Epirus auf der Post Geld wechseln. Für 600 Franken Drachmen glaube ich. Der Pöstler war richtig erschrocken, denn so viel Geld musste er erst bestellen! Hat aber wunderbar geklappt. 2 Tage später war das Geld da. Der Postangestellte war mächtig stolz, das seine kleine Poststelle so viel Geld wechsen konnte. Heute, trotz den Euros, Teuros oder Euronen, ist es an vielen Orten immer noch so. Es hat noch viele Gegenden wo die Leute ausser ein bisschen Landwirtschaft nichts haben. Einen gewissen Wohlstand hat es vorwiegend in Städten, Touristen/Badeorten, grossen Landwirtschaftszonen oder wo Industrie angesiedelt ist. Das ursprüngliche Griechenland ist aber abseits davon, landschaftlich und in Bezug auf Flora und Fauna. Im Norden hat es sogar Bären und
Wölfe, und auf der südlichen Peloponnes gibt es tatsächlich Vogelspinnen. Von den Bären und Wölfen im Norden, habe ich allerdings nie mehr, als nur die Fuss-Spuren gesehen. Die Vogelspinnen kann man nachts mit der Taschenlampe schon mal finden, wenn sie auf der Jagt sind. Hauptblütezeit ist je nach Gegend und Höhe von März bis Juni.
Genug Speicherkarten für den Fotoapparat sind angesagt.
Gepäck: so wenig wie möglich.
Übernachten in Pensionen, Hotel oder Privat.
Essen in Tavernen, Kafenion oder in der "Pampa" halt mal aus dem Tagesrucksack. (z.B. auf einer Wanderung)
Ja ja, nach Weihnachten werden die Tage wieder länger und die Zeit bis mitte Mai immer kürzer!! 4547526

Hallo Ruedi,
wir sind inzwischen auch etwas konkreter geworden, was unsere Tour nach Griechenland betrifft. Geplant haben wir auch, etwa Mitte Mai aufzubrechen. Unser Plan ist, von Dornbirn bis Bari mit dem Roller, wobei wir die Route noch nicht genau festgelegt haben.(Unser Moto, der Weg ist das Ziel) Mit dem Schiff dann von Bari nach Igoumenitsa und auf interessanten Routen (die ich auch noch nicht kenne) bis Athen. (Sohnemann wohnt dort) Wir können leider nur drei Wochen auf Tour gehen, da meine Frau nur 3 Wochen Urlaub hat. Schön wärees aber, wenn wir uns vielleicht vor Ort einmal für eine gemeinsame Tour (auch ein paar Tage) treffen könnten. Deine Tourenplanung klingt schon sehr verlockend, vorallem, wenn man sich in der Gegend bereits auskennt. Auch ein Inselsprung auf Kreta klingt interessant.
Wir können uns ja vor der Abreise noch einmal genauer gegenseitig abstimmen. Falls du im Frühjahr eimal Richtung Vorarlberg unterwegs bist, würde mich ein Besuch sehr freuen.
Für das Navi: Birngasse 1, Dornbirn
ich habe auch eine neue Mobil Tel.Nr. 0043 (0) 664 25 26 354

Schöne Grüsse aus dem verschneiten Dornbirn.
Manfred
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Griechenland ruft...

Beitragvon Ruedi » 8. Jan 2010, 22:08

Hallo Manfred,
im Nachhinein alles Gute und und beste Gesundheit im neuen Jahr. Zuerst eine Frage: warum wollt ihr euch das antun, und bis Bari/Brindisi fahren? Ich wollte abseits der Autobahn nur mal bis Ancona fahren...
ja, wollte, habe das aber dann abgebrochen. Das ist einfach endlos. Von Stadt oder Dorf zu Dorf und dort jedes mal Stau etc. Dann bin ich halt doch noch auf die Autobahn. Nur dort kommt man in Italien zügig vorwärts! Meine Devise ist: Muttenz(Basel)-Venedig, das sind 594 km. Etwa 7-8 Std. dann auf die Fähre und schon beginnt für mich der Griechnlandurlaub.
Ich möchte einfach jeden Tag dort geniessen. Alles Andere ist doch schade. Allein die Ausfahrt von Venedig aufs Meer ist ein Hochgenuss von der Reeling aus gesehen! Also wenn ihr in Igoumenitsa ankommt, ist späterer Abend so gegen 22 Uhr. Die Übernachtung in einer von der Reederei aus buchbaren Bungalowanlage ist da so eine Sache. Nicht teuer oder sonst schlecht, nein, es gibt in ganz Griecheland keinen Ort mit mehr Stechmücken wie dort! Aber etwa 18 oder 20 km südlich von Igou. liegt der kleine Hafenort Sivota, mit Blick zum Sonnenuntergang. Nette kleine Tavernen wo man gute Griechische Küche geniessen kann.
Eine Übernachtungsmöglichkeit 3-km ausserhalb. Kleines Hotel+Bungalows ca. 50 m vom Strand. Von dort könnten wir in die Zagoria und oder über den Katarapass 1720 MüM. Übernachten auf ca. 1000 m in Metsovo in einem lauschigen Hotel. Ausflug in den Pindos Nationalpark. Z.B hat es dort ein riesiges Hochmoor mit abertausenden wilden Narzissen und Knabenkräutern. Von dort in die Tessalische Ebene nach Trikala Kalambaka-
Meteoraklöster ! Übernachten in Kastraki, gleich unterhalb der Felsenklöster im Koka-Roca, eine kleine saubere Pension. Dann dürfte eine Woche um sein und wir könnten durch die riesige Tessalische Ebene Richtung Athen oder noch für 2-3 Tage nach Loutraki bei Korinth. Oberhalb Loutraki in der Taverna Panorama bei Perahora, gibt es wunderbare Griechische Kost und vis à vis im Haus der Tochter können wir günstig übernachten. Von dort nicht weit hat es noch zwei sehenswerte Ausflugsziele. Eines an einem ca. 2 km2 grossem "Binnenmeer* mit heimeligen Tavernen und auf der anderen Seite eines Hügels in nettes Fi schsch erforf(Schinos). Fahrt nach Schinos durch einen wohlriechenden Pinienwald, sofern nicht abgebrannt ist. 8-10 Tage insgesamt sollten dafür reichen. Dann ab nach Athen und ich in den Süden. Ist das was? Schaut doch im Google Earth nach, dort hat es mittlerweile genug Fotos und andere Infos.

Gruss und Reise fieber
Ruedi
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Nächste Woche Geht`s los...

Beitragvon Ruedi » 6. Mai 2010, 21:26

Bei mir ist es bereits konkret. Nächste Woche geht es los. Nun noch einen Tag früher als geplant. Ich lege eine Übernachtung in Mendrisio ein. Von dort sind es dann noch etwa 320 Km nach Venedig. Check in um 12.00, Abfahrt der Fähre 14.00 sofern nicht gestreikt wird. Ankunft in Griechenland Samstag ca. 13.00.
Dann 6 Wochen Rollertime pur. Frühsommer in Griechenland !!
Ich denke das sich die Kriese hauptsächlich in Athen und den grössten Städten abspielt. Auf dem Lande dürfte man davon nicht viel mitbekommen.
Auf jeden fall ist der Scarabeo bereit. (Service und neue Reifen)
Eine passende Innentasche für das Topcase habe ich in der Zwischenzeit auch gefunden. Nur noch packen und tschüss.
Nach 3 Tagen Treffe ich Muffti 48 in Ioannina. Dann besprechen wir, wo uns die nächsten ca. 10 Tage hinführen. Anschliessend besuchen der Manfred und Elfi ihren Sohn in Athen zum 30. Geburtstag. Ich werde dann einen Monat weiter in Griechenland herumrollern. Ende Juni ist dann auch diese schöne Zeit vorbei.
Von Patras mit der Fähre wieder nach Venedig und dann nach Hause. Reisebericht wird folgen.

Gruss Ruedi ( der mit dem Scarabeo tanzt )
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Ab zu den Griechen!!

Beitragvon gabriel80 » 21. Sep 2013, 17:07

Wer früher nach Griechenland wollte bzw sich schon immer ein grundstück dort kaufen wollte, sollte jetzt zuschlagen! Durch die Finanzkrise verkaufen die Griechen ganze Inseln, also wer schon immer seine eigene kleine Privatinsel haben wollte, kann sich diesen Traum nun erfüllen.
Der Preis hängt natürlich von der Grösse ab, und scheinbar sind auch die Chinesen fleissig am kaufen aber ein paar Inseln sind noch immer zu haben!!
Ich bin selbst am Überlegen mir eine kleine Insel zu kaufen um dort eventuell ein kleines Resort zu eröffnen, denn ich komme aus der Schweiz und nach 40 Jahren voller Kühe und Berge zieht es mich ans Meer. Ein Vorteil ist nur das man in der Schweiz schnell informationen von Krediten über einen Online-Kreditantrag erhalten kann und somit nicht mal das Haus verlassen muss!!
Also Leute alle ab in den Süden!!!!

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gabriel80
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